Die Zahl der EinbrĂ¼che in Ă–sterreich ist Ă¼ber die Jahre gesunken. Und dennoch ereignen sich jedes Jahr zahlreiche EinbrĂ¼che. FĂ¼r die Betroffenen ist das mehr als der Verlust eines Gegenstands. Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist ein Schock und ein Eingriff in die Privatsphäre, der lange nachwirkt.
Unversperrte TĂ¼ren und gekippte Fenster machen es Einbrechern leicht. Oft ist es die Bequemlichkeit: Die TĂ¼r fällt ins Schloss, versperrt wird sie nicht. Dabei ist es einfacher, sein Zuhause zu schĂ¼tzen, als man denkt. Eine Studie der Wirtschaftskammer Wien zeigt, dass sich fast drei Viertel der Einbrecher von sichtbarer Sicherheitstechnik abhalten lassen. Die eine oder andere Minute mehr zahlt sich also aus.
Die EingangstĂ¼r ist der häufigste Weg ins Haus. Beschläge, Zylinder und der Schlossbereich sind dabei die neuralgischen Punkte. Wer auf Nummer sicher gehen will, achtet schon beim Kauf auf ein paar Faktoren.
Widerstandsklassen verstehen
Die sogenannten Widerstandsklassen (RC steht fĂ¼r Resistance Class) geben an, wie lange eine TĂ¼r einem Einbruchsversuch standhält. RC1 hält einfachen Gewaltversuchen stand und reicht fĂ¼r Wohnlagen mit geringem Risiko. RC2 empfiehlt sich fĂ¼r Wohnorte mit durchschnittlichem Risiko und ist die gängige Wahl an typischen Einbruchsrouten. Die höheren Klassen RC3 bis RC6 kommen bei Gewerbe- und öffentlichen Gebäuden mit steigendem Sicherheitsbedarf zum Einsatz, bis hin zu Banken und Tresorräumen.